Das Bundeskabinett hat am 30. September 2026 die Pflegereform beschlossen: Ab 2027 soll die Einstufung in Pflegegrad 1 bis 3 strenger werden. Mit dem Prüfkit bereiten Sie Antrag, Gutachter-Termin und Widerspruch richtig vor.
bekommt eine Familie mit Pflegegrad 3 statt 2 – über 3.000 € im Jahr. Beim Pflegedienst sind es sogar 701 € mehr.
Rund 29 % der per Widerspruch beanstandeten Pflegegrade wurden korrigiert (VdK, Daten 2022). Aber nur, wer die Frist von einem Monat schafft.
Laut Kabinettsentwurf gilt das Recht am Tag, an dem der Antrag bei der Pflegekasse eingeht – auch wenn Gutachter und Bescheid erst 2027 kommen. Das gilt auch für Höherstufungen.
Nach dem Kabinettsentwurf zum Pflegeneuordnungsgesetz (PNOG) vom 30.9.2026 braucht man ab 1.1.2027 mehr Punkte für denselben Pflegegrad. Dazu sollen bei neuen Fällen mit Pflegegrad 1 der Entlastungsbetrag (131 €) und die Pflegehilfsmittel-Pauschale (42 €) wegfallen.
| Pflegegrad | heute ab | ab 2027 (Kabinett) |
|---|---|---|
| Pflegegrad 1 | 12,5 Punkte | 15 Punkte |
| Pflegegrad 2 | 27 Punkte | 30 Punkte |
| Pflegegrad 3 | 47,5 Punkte | 50 Punkte |
| Pflegegrad 4 und 5 | 70 / 90 Punkte | unverändert |
Wichtig: Bundestag und Bundesrat müssen noch zustimmen, Details können sich ändern. Wer schon einen Pflegegrad hat, soll ihn nicht allein wegen der neuen Schwellen verlieren. Setzt die Kasse von sich aus eine Wiederholungsbegutachtung an, zählt allerdings der Tag der Begutachtung – nicht ein früherer Antrag.
Eine Excel-Datei, die genau so rechnet wie das Begutachtungsinstrument des Medizinischen Dienstes. In etwa 10 Minuten sehen Sie:
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Sie erhalten die Excel-Datei sofort. Den Download stellt Gumroad bereit, dort geben Sie nur Ihre E-Mail-Adresse an.
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9 Seiten: Pflegereform, Gutachter-Termin, Bescheid, Widerspruch, Leistungen
Zum Vergleich: Ein Grad mehr bringt 2026 ab 131 € im Monat an zusätzlichen Leistungen – oft deutlich mehr.
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Dann gelten die heutigen Punktgrenzen weiter – und das Kit ist genauso nützlich. Antrag, Gutachter-Termin und Widerspruch funktionieren gleich. Im Rechner lassen sich die Schwellenwerte anpassen.
Ja, laut Kabinettsentwurf zählt auch bei einem Höherstufungsantrag der Tag, an dem er bei der Pflegekasse eingeht. Achtung: Eine neue Begutachtung kann theoretisch auch niedriger ausfallen – prüfen Sie deshalb vorher mit dem Rechner, ob der höhere Grad realistisch ist.
Ja. Privat Versicherte werden von Medicproof begutachtet, das Begutachtungssystem ist identisch. Die Vorlagen richten Sie dann an Ihre private Pflegeversicherung.
Ja, wenn sich der Zustand verschlechtert hat. Der Rechner zeigt, ob ein höherer Grad realistisch ist. Eine neue Begutachtung kann theoretisch auch niedriger ausfallen – deshalb erst prüfen, dann beantragen.
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Nein. Das Kit enthält allgemeine Informationen, Rechenhilfen und Musterschreiben. Für die Vertretung im Einzelfall wenden Sie sich an einen Sozialverband oder einen Fachanwalt für Sozialrecht.
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